Unsere Gründer brachten es vor 100 Jahren auf den Punkt: Sie wollten schöne, gesunde und komfortable Wohnungen bauen – diese aber zu einem so moderaten Preis anbieten, dass sie auch für Mitglieder mit geringerem Einkommen erschwinglich blieben. Durch den Zusammenhalt und das Gemeinschaftskapital konnten sie dieses Ziel erreichen.
Nach diesen Grundregeln funktioniert auch heute unsere Genossenschaft. Allerdings hat sie sich zu einem modernen Unternehmen entwickelt, das mit einem kompetenten Team Effizienz und soziales Engagement in sich vereint.
Unsere erwirtschafteten Gewinne fließen in Instandsetzungen, Modernisierungen und Neubauten. Geplante Vorhaben orientieren sich am Markt; berücksichtigen Nachfrage und Angebot, insbesondere aber die Wünsche unserer Mitglieder.
Unsere Mitglieder können sich damit nicht nur über schöne, sondern auch sichere Wohnungen freuen. Denn Bedrohungen wie Immobilienspekulationen, Eigenbedarfskündigungen oder überzogene Mieten sind ausgeschlossen. Dafür sorgt das demokratische Genossenschaftsprinzip: Die Mitglieder sind quasi Teilhaber am Unternehmen und haben somit ein Mitspracherecht. Alle fünf Jahre wählen sie ihre Vertreter, die wiederum den Aufsichtsrat wählen. Dieser wiederum bestellt, berät und kontrolliert den Vorstand.
Als Anteilseigner erhalten die Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft von 1904 e.G. zudem jährlich eine Dividende.
Zum Wohlfühlen gehört für uns aber mehr als nur der finanzielle Rahmen. Unser erklärtes Ziel ist die stete Verbesserung der Wohn- und der Lebensqualität unserer Mitglieder. Dafür haben wir ein breit gefächertes Angebot auf die Beine gestellt:
Die Räumlichkeiten sind der Dreh- und Angelpunkt der gesamten Nachbarschaft. Skatspieler treffen sich hier ebenso wie Bastel- und Krabbelgruppen, Computerfans oder Literaturliebhaber.
Nur wenige Meter vom Nachbar-Treff entfernt bietet unsere Sozial-Pädagogin konkrete Hilfe in diffizileren Angelegenheiten – seien es nun Nachbarschaftskonflikte, Überschuldung, Behördengänge oder Umzüge.
Sie stellt Mittel für Projekte bereit, die in unseren Wohnanlagen und Stadtteilen das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern, Hilfestellungen für alte Menschen, Kinder und Jugendliche leisten und die Völkerverständigung verbessern.
Mit befreundeten Genossenschaften gründeten wir einen Tauschring. Unsere Mitglieder können dadurch auch Gästewohnungen in anderen Städten in ganz Deutschland nutzen. Inzwischen hat sich sogar eine niederländische Genossenschaft angeschlossen.
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